Die alternativmedizinische Behandlung bei ADS
© Dr.med. Ulrike
Banis, Ärztin für Allgemeinmedizin/ Naturheilverfahren
Wenn ich mir die medizinischen Publikationen der letzten Jahre in Bezug
auf Kinder und ihre Erkrankungen durchsehe, kann ich mich des Eindrucks
nicht erwehren, dass die heutigen Kinder in zunehmender Zahl krank und
verhaltensgestört sind. Diagnosen wie ADS
( Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom) und ADHS (Aufmerksamkeits-
Defizit-Hypermotorik- Syndrom) schiessen förmlich wie Pilze aus dem
Boden, als gängige Therapie wird Ritalin®, ein BTM-rezeptpflichtiges
Medikament, verordnet, dessen Umsatzzahlen in den vergangenen fünf
Jahren geradezu explodiert sind.
Mir drängt sich die Frage auf, ob unsere Kinder wirklich so gestört
sind, dass es diese Masse an Medikamenten braucht, oder ob einfach die
Umweltbedingungen kränker sind als zu meiner Jugendzeit, denn noch vor
einigen Jahrzehnten redete kaum jemand von diesem Krankheitsbild. Könnte
es möglich sein, dass hinter diesen geheimnisvollen Diagnosen ganz etwas
anderes steckt als oberflächlich angenommen, und dass sich die wahre
Krankheitsursache schlicht der schulmedizinischen Diagnostik entzieht?
Die Umweltbedingungen:
In den sechziger Jahren, als ich Kind und Teenie war, konnten Kinder
zumindest in den ländlichen Regionen, in denen ich gross wurde,
gefahrlos auf der Strasse Fussball oder Federball spielen. Auch galt es
als normal, dass das Heranwachsen von Kindern mit einem gewissen
Lärmpegel verbunden ist, denn Kinder sind nun einmal nicht leise, wenn
sie spielen, sondern schreien, toben, quietschen vor Vergnügen und was
der Lautäusserungen mehr sind.
Die Eltern der damaligen Zeit hatten sicher nicht unser heutiges Wissen
über Entwicklungspsychologie oder gesunde Ernährung, aber sie waren der
Meinung, dass Kinder in ihrem natürlichen Bewegungsdrang unterstützt
werden sollten – vulgo, man schickte uns zum Spielen nach draussen und
überliess uns uns selbst.
So konnten phantasievolle Spiele entwickelt werden, die Kinder lernten
überdies, Eigenverantwortung zu übernehmen und konnten sich nicht darauf
verlassen, dass Mami als „Entertainer“ zur Verfügung stand.
Das Fernsehen als Freizeitbeschäftigung beschränkte sich auf „Fury“ oder
die „Augsburger Puppenkiste“ am Sonntagnachmittag, während familiäre
Gesellschaftsspiele wie „Mensch ärgere Dich nicht“ oder „Fang den Hut“
nicht nur zur Frustrationstoleranz der Sprösslinge beitrugen (wenn die
Kinder verloren), sondern auch die innerfamiliäre Kommunikation
bereicherten und Spannungen reduzieren halfen ( wenn man den Papa oder
Mama im Spiel schlagen konnte).
Viele Kinder waren zudem in den verschiedensten Sportarten in Vereinen
aktiv, sodass der schulische Sportunterricht nicht die einzige Quelle
für Bewegung und Körpertraining war – ja, es gab sogar noch
ehrenamtliche Übungsleiter in den Vereinen!
Computer, Gameboy® und andere technische Spielzeuge waren unbekannt,
dafür gab es Holzspielsachen, Wiesen, Hügel zum Klettern, Bolzplätze und
Wälder mit Tümpeln, Höhlen und anderen Gelegenheiten, seinen Mut zu üben
und Abenteuer zu bestehen.
Dies soll kein Lamento werden, gemäss dem Motto: “ Ach, wie gut waren
die Zeiten früher...“, sondern ich möchte nur den Blick schärfen für
einige unbequeme Wahrheiten, die meist schamhaft verschwiegen werden:
1. die heutigen Kinder haben in der Regel zu wenig Auslauf, sind
körperlich schlecht trainiert, damit infektanfälliger, verweichlicht,
bequem, zudem schon in jungen Jahren von zahlreichen Krankheiten des
Bewegungsapparates gequält.
2. die Eltern meinen, sie müssten sich ständig um ihre Kinder kümmern,
und diese „fördern“, um deren Zukunftschancen zu verbessern, wobei
übersehen wird, dass gesunde Kinder von sich aus lernen möchten und gar
nicht so viel intensive Zuwendung benötigen, ganz zu schweigen davon,
dass es ihre Eigeninitiative lähmt.
3. die Werbung und die Massenmedien vermitteln Kindern ein völlig
verzerrtes Bild von der Welt, und die überforderten berufstätigen Eltern
haben kaum eine Chance, als Korrektiv tätig zu werden, sind meist auch
keine leuchtenden Vorbilder, wenn man bedenkt, wieviele Erwachsene trotz
besseren Wissens immer noch rauchen, von anderen Unarten ganz zu
schweigen.
4. die Schule selbst setzt Kinder einem fast unerträglichen Lernpensum
aus, weil jeder Fachlehrer meint, sein Fach sei das wichtigste, und er
müsse alles vermitteln, was sich an Wissen im Laufe der letzten dreissig
Jahre angesammelt hat. Dies erinnert mich sehr an die Entwicklung in der
Medizin, wo man vor lauter Spezialistentum den Patienten nicht mehr
sieht. Lebenspraktische Fähigkeiten werden dagegen an den
weiterführenden Schulen fast keine mehr vermittelt, dafür ist der
Unterricht so gepackt, als wolle man lauter kleine „Einsteins“ züchten.
(Das Internet enthält sehr viel an Spezialwissen, wäre es nicht klüger,
den Kindern beizubringen, wie sie sich diese Quellen sinnvoll
erschliessen können, und last not least ihnen zu zeigen, wie man
lernt?).
Die Erwartungen an Kinder:
Kinder heutzutage müssen in vielen Fällen einfach „funktionieren“, d.h.
sie werden in den Tagesablauf ihrer Eltern eingepasst, gleichgültig, ob
dies ihrem eigenen Rhythmus entspricht oder nicht. Es gibt interessante
Studien, die belegen, dass die durchschnittlichen Schulleistungen um
vieles besser wären, wenn z.B. die Schule eine oder zwei Stunden später
begönne, weil dann das physiologische Tageshoch von Kindern besser
genutzt werden könnte. Dumm nur, dass die meisten Arbeitgeber nicht
erfreut wären, wenn ihre Mitarbeiter, in diesem Fall die Eltern, erst
zwei Stunden später zur Arbeit erschienen.....
In einer hochkomplexen Welt, die täglich bereits die Erwachsenen
überfordert, wirkt ein Kind oft als lauter und unruhiger Fremdkörper,
der – weil er dann Ruhe gibt – allzu häufig vor dem Computer oder dem
Fernseher geparkt wird. Es wird dabei übersehen, dass das kindliche
Gehirn diese zahlreichen Eindrücke nicht genauso rational verarbeiten
kann wie ein Erwachsener, mit der Folge, dass die Kinder nicht gut
schlafen können, weil ihre Gehirne noch dabei sind, die verwirrenden
Eindrücke des Tages zu sortieren und zu verarbeiten.
Die vom Beruf erschöpften und ausgelaugten Eltern ( jeder, der noch
Arbeit hat, hüte sich, zu jammern, es könnte schlimmer kommen...) haben
meist nicht den Nerv, abends noch mit ihren Kindern zu kommunizieren,
und so lernen Kinder nicht genügend soziale Fähigkeiten für ihr Leben in
der Gemeinschaft.
Dass immer mehr Kinder als behütete Einzelkinder unter lauter
Erwachsenen leben müssen, verschärft nur den Trend und die Misere, wenn
diese Prinzen und Prinzessinen in der Schule auf andere Kinder treffen –
dann sind Reibereien regelrecht vorprogrammiert.
Die Schule soll dann die Erziehungsdefizite der Elternhäuser
korrigieren, gleichzeitig die nötige Bildung vermitteln, dabei aber die
edlen Geschöpfe nicht züchtigen, zurechtweisen oder durch Schulnoten
frustrieren – ein unmögliches Unterfangen.
Es wundert mich nicht, dass immer mehr Lehrer genug haben von diesem
Schulsystem, und mit einer bunten Mischung funktioneller Beschwerden in
unseren Praxen sitzen, unfähig zu arbeiten.
Die konventionelle Diagnostik:
Die Diagnose ADS oder ADHS wird gestellt durch eine Mischung von
Befragung der Eltern und Lehrer, durch Beobachtung des Kindes, bestimmte
Testverfahren, die Koordination, Merkfähigkeit, Feinmotorik und andere
Parameter abfragen, sowie EEG (Elektroenzephalogramm - Methode der
medizinischen Diagnostik zur Messung der Gehirnströme),
Blutuntersuchungen und andere invasive, d. h. in den Körper eindringende
Verfahren.
Hierbei wird des öfteren festgestellt, dass die Gehirnströme
Auffälligkeiten aufweisen, dass im Blut bestimmte Botenstoffe fürs
Gehirn fehlen, dass es dem Kind an feinmotorischen Fähigkeiten oder an
Aufmerksamkeit gebricht – und schon wird es auf Ritalin® gesetzt, wird
dadurch vermeintlich ruhiger und lenkbarer, und sowohl die Eltern als
auch die Lehrer freuen sich über diese Erfolge.
Mich beschleicht immer ein solides Unbehagen, wenn ich derlei Aufsätze
lese, denn es stört mich, dass kaum jemand fragt, warum denn diese EEG`s
auffällig sind, warum bestimmte Transmitter im Blut fehlen, und woher es
kommt, dass Kinder so unaufmerksam sind, leicht abzulenken und
sprunghaft in ihren Gedanken.
Es wundert mich, dass nicht nach den Hintergründen geforscht wird –
grade so, als genüge es, die Augen zuzumachen, um behaupten zu können,
die Welt sei schwarz.
Übersehene und daher unbehandelte Faktoren:
In unserer Gesellschaft steigt die Zahl der Scheidungen von Jahr zu
Jahr, und in den meisten Fällen sind Kinder beteiligt, die hinterher
beim einen oder anderen Elternteil leben. Dies ist für Kinder
traumatisch, besonders dann, wenn die Eltern ihre Zwistigkeiten auf dem
Rücken des Kindes austragen oder das Kind als Machtinstrument
missbraucht wird, den einen gegen den anderen auszuspielen.
Ich habe oft genug erlebt, dass ein Kind als „Symptomträger“ präsentiert
wurde, wo es in Wirklichkeit die „Erwachsenen“ waren, die eine
Behandlung ihrer emotionalen Probleme bitter nötig gehabt hätten.
Über den seelischen Hintergrund der ADS- Kinder wird zu wenig gesprochen
und geforscht.
Ein ebenfalls sträflich vernachlässigter Punkt ist die häusliche Lern-
und Schlafsituation.
Wenn ein Kind sein Schlafzimmer mit einem Fernsehapparat, einer
Stereoanlage und einem Computer teilt, stellt sich aus
alternativ-ganzheitsmedizinischer Sicht die Frage, ob nicht der von
diesen Maschinen ausgehende Elektrosmog die benötigte Nachtruhe
erheblich stört.
Grade nachts sollte der wachsende kindliche Organismus zur Ruhe kommen.
Die alternative Ganzheitsmedizin geht davon aus, dass unser Körper – und
hier insbesondere das Gehirn – empfindlich auf Strom ist, und in seinen
Zellen mit Stress reagiert, wenn er mit zu viel Strom zur falschen Zeit
konfrontiert wird.
Die wissenschaftlich orientierte Medizin kümmert sich nach wie vor nicht
um den Standortfaktor – und ich spreche jetzt nicht von den
Neubausiedlungen nahe von Atomkraftwerken, sondern von den viel
banaleren geopathogenen Zonen, im Volksmund „Erdstrahlen“ genannt. Die
Schulmedizin negiert deren Existenz.
Die alternative Ganzheitsmedizin davon jedoch aus, dass eine Vielzahl
von Krankheitssymptomen und Befindlichkeitsstörungen auf den Einfluss
von Erdstrahlen und Wasseradern zurückgeführt werden können – oder
andersherum, dass vielen chronisch kranken Patienten zu raten wäre, sich
aus ihren gestörten Betten heraus auf einen ungestörten Bettplatz zu
legen.
Dem Faktor Geopathien bei Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten und/oder
Lernstörungen sollte aus alternativmedizinischer Sicht höhere
Aufmerksamkeit geschenkt werden, denn dies sind Kinder, die bereits
extrem auffällig geworden sind, während andere Kinder, die „nur“ unter
Infektanfälligkeit oder chronischer Bronchitis leiden, immer noch zum
grössten Teil konventionell behandelt werden – eben weil es für derlei
Symptome eine leidlich vernünftige schulmedizinische Behandlung gibt.
Alternative Verfahren:
Eine Alternative zu den üblichen schulmedizinischen Standardbehandlungen
ist der Energie-Check mit Hilfe des Reba-Testgerätes und der
Psychosomatischen Energetik (PSE). Hierbei handelt es sich um ein neues
Testverfahren der Alternativmedizin, welches auf Überlegungen und
Theorien beruht, die von der Schulmedizin nicht geteilt werden.
Grundlage der neuen Methode ist die althergebrachte Annahme, dass ein
Mensch nur dann gesund sein kann, wenn seine Körperenergie harmonisch
fließt. Nach den dahinter stehenden Vorstellungen durchströmt den
menschlichen Körper eine feinstoffliche Lebensenergie. Für diese Energie
gab es in den alten Kulturen verschiedene Namen, die geläufigsten sind
das Chi, das Orgon, die Vitalkraft etc. Schon die alten Inder gingen
davon aus, dass die Energie den Körper nicht ungeordnet durchfließt,
sondern daß es Energiebahnen und Energieknoten gibt, von denen aus die
Feinverteilung der Energie zu den unterschiedlichen Organen und Zellen
erfolgt.
Die Inder nannten diese Knoten „Chakras“, die Chinesen die Energiebahnen
„Akupunkturmeridiane“. Wenn nun der Energiefluß durch sog. Blockaden
gestört wird, resultieren Fehlfunktionen der betreffenden Regionen im
Körper, so die Theorie, auf der auch die Methode der Psychosomatischen
Energetik beruht.
, Die Methode basiert darauf, dass zunächst einmal , ohne Ansehen der
schulmedizinischen Diagnose eine Untersuchung auf den energetischen
Zustand erfolgt.
Ziel dabei ist es, etwas mehr über die körperliche Fitness, die
emotionale Befindlichkeit, die Konzentrationsfähigkeit und die
spirituelle Offenheit der Testperson zu erfahren.
Dies kann mit den Ebenen vital-emotional-mental- kausal des Rebagerätes
in Kombination mit einer kinesiologischen Testmethode
(alternativ-medizinisches Testverfahren zum Auffinden von
Ungleichgewichten und Dysfunktionen im körperlichen und emotionalen
Bereich) erfolgen.
Man erhält dadurch Werte von 0% bis 100% - wobei 100% das beste Resultat
ist, 0% logischerweise den schlechtesten Wert markiert.
Anschliessend erfolgt mithilfe verschiedener homöopathischer
Testampullen die Suche nach den Energieblockaden der Testperson. Nach
den Theorien der Psychosomatischen Energetik können dies Geopathien
sein, vegetative Blockaden in einzelnen Bereichen des Körpers, daran
anhaftende seelische Konfliktthemen; aber auch Angsterkrankungen,
Erschöpfungszustände, Organbelastungen und so genannte Herde. Die
Diagnostik wird abgerundet mit dem Medikamententest, mit dem die jeweils
individuell passendsten Medikamente für die Testperson gefunden werden
sollen.
Therapeutisch harmoniert die Psychosomatische Energetik am besten mit
homöopathischen Medikamenten, aber auch die Allopathie, also die
Behandlung mit nicht-homöopathischen Arzneimittel, kann im Einzelfall
indiziert und im PSE-Test positiv angezeigt sein.
Neben der Behandlung der ADS-Kinder wäre oft auch eine der Eltern
angezeigt. Die Eltern sollten dazu ermutigt werden, ihre eigenen
ungelösten Konflikte ins Visier zu nehmen – um Druck von ihren Kindern
zu nehmen. Das ist zwar eigentlich selbstverständlich, stösst aber
oftmals nicht auf Gegenliebe.
So kann man den Eltern im Geiste der Theorien der PSE standardmäßig
folgendes mit auf den Weg geben:
„Ihre Kinder leben in Ihrem Energiefeld, und je besser dieses
Energiefeld ist, desto besser geht es den Kindern. Daher wäre es ratsam,
dass Sie Ihr Energiefeld optimieren...“, in der Hoffnung, dass diese
Botschaft ankommt, ohne dass sich die Eltern angegriffen fühlen.
Fazit:
Kinder sind in unserer Gesellschaft die schwächsten Glieder, daher auch
die hilfebedürftigsten. Bei kindlichen Verhaltensauffälligkeiten und
Erkrankungen genügt es daher ganz sicher nicht, nur die Symptome zu
behandeln, ohne nach den versteckten Ursachen zu schauen.
Eine ganzheitsmedizinische Alternative bei der Behandlung von ADS und
ADHS kann der Energie- Checks der Psychosomatischen Energetik sein.
Kinder sind die Zukunft unserer Gesellschaft – wir sollten dazu
beitragen, dass sie eine Zukunft haben!
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