Psychosomatische EnergetikÔ
Behandlung von Tieren
Einleitung
Die Psychosomatische
Energetik (PSE) ist eine relativ junge Methode der Alternativmedizin,
die vor über 10 Jahren von Dr. med. Reimar Banis entwickelt
wurde. Unabhängig von Glaube, Weltanschauung oder anderen Dingen basiert
sie auf einer Verbindung von fernöstlicher Energiemedizin und
wissenschaftlichem Denken. Hintergrund der Methode ist die Annahme, dass
sich innere Blockaden, die zum grössten Teil im Unbewussten liegen und
damit für uns mit dem Verstand nicht greifbar sind, auf Dauer eine
krankmachende Wirkung auf das Energiesystem haben. Bei langem Bestehen
kann damit nach den Theorien der PSE auch der Grundstein für akute oder
chronische Leiden gelegt und einem vorzeitigen Alterungsprozess Vorschub
gegeben werden. PSE hat also sowohl die Behandlung wie die
Prävention zum Ziel.
Nach den
Vorstellungen der PSE befindet sich im menschlichen Körper (und
natürlich auch im Körper von Tieren) eine feinstoffliche Energie, die
sogenannte Lebensenergie. Ist der Fluss dieser Energie nun durch
Blockaden gestört, sprich, ist das harmonische Zusammenspiel von Körper,
Seele und Geist nicht mehr gewährleistet, wird die Gesundheit auf
längere Sicht negativ beeinflusst, so die dahinter stehende Theorie.
Lebendigkeit und Wohlbefinden leiden, die Energiewerte sinken und so
wird die Basis für psychosomatische Gesundheits- oder auch
Verhaltensstörungen gelegt.
Die PSE hat 28
verschiedene Konflikte ausgemacht, die an sieben unterschiedlichen
Energiezentren (auch Chakren genannt) festgemacht werden. Diesen
„Energieräubern“ wird die Eigenschaft zugeschrieben, Mensch und Tier in
den jeweiligen Ebenen einen (ebenfalls mit der Methode gemessenen)
Anteil an Vitalität, emotionaler Energie usw. wegzunehmen.
Für
die Diagnostik wird das sog. Reba®- Testgerät eingesetzt. Je nachdem, ob
es sich um Mensch oder Tier handelt bzw. wie die äusseren Umstände sind,
arbeitet der Therapeut mit dem kinesiologischen Armlängen-Test am
Patienten selbst, über seine eigenen Arme im Energiefeld des Patienten
bzw. über die Einhandrute. Bei Tieren unterscheidet die PSE zwei Ebenen,
die der Vitalität und die der Emotionen, während im Unterschied dazu
beim Menschen vier Ebenen festgestellt werden. Der anzustrebende Wert
dieser Ebenen liegt bei 100 Prozent. Geschwächte, kranke oder anders
auffällige Tiere haben entsprechend tiefere Werte.
Über die Testung
sollen also zum einen die aktuellen Energiewerte eines Tieres gefunden
und zum anderen ermittelt werden, in welchem Energiezentrum die als
aktuell störend ermittelte Blockade sitzt, welcher seelische Konflikt
dahinterliegt und welche Grösse dieser Störfaktor hat. Sowohl Mensch als
auch Tier haben demnach diverse Konfliktthemen, die es aufzulösen gilt.
Je leichter der Rucksack der Blockaden wird, desto mehr Energie und mehr
seelische und körperliche Gesundheit können wir erwarten, so die Theorie
der PSE.
Zur Behandlung der
ermittelten Konflikte werden homöopathische Komplexmittel (28
Emvita®-Mittel) eingesetzt sowie eines der sieben Chakra-Mittel (7
Chavita®). Bei Bedarf wird die PSE-Therapie durch Vegetativ-Mittel (Paravita®,
Simvita®) ergänzt sowie evtl. durch die Spezialmittel Anxiovita® und
/oder Neurovita®. Auch soll eine eventuelle Erdstrahl- und
Elektrosmog-Belastung über die entsprechende Ampulle festgestellt
werden. Selbstverständlich kann die PSE- Behandlung bei Bedarf mit
allopathischen Mitteln bzw. anderen Therapieformen ergänzt werden, was
der Therapeut über die Testung herausfiltert.
Ziel der PSE ist
es, Krankheiten auf ursächliche Weise vorzubeugen, die Lebenskraft zu
steigern und damit die Widerstandskraft zu erhöhen, die das System den
äusseren und inneren Einflüssen entgegensetzt. Die Selbstheilungskräfte
sollen angeregt und damit eine solide Basis für ein gesundes Leben
geschaffen werden. Ziel ist, den Körper auf allen Ebenen wieder auf ein
Niveau zu bringen, von dem aus er selbst regulieren kann. Die PSE ist
für Tier und Besitzer wenig belastend, einfach in der
Therapie-Handhabung und in Relation zu den teils doch erheblichen
Veterinär-Kosten nicht sehr teuer.
Frau
Middelhaufe (SM) lebt in Italien und hat sich als Expertin der
Hundezüchtung (Kynologie) international
einen Namen gemacht: Die
Psychosomatische Energetik (PSE) wird bei der Behandlung von Menschen
schon lange eingesetzt , während sie in der Tiertherapie noch recht neu
ist. Um Ihnen einen besseren Einblick in diese Behandlung zu erlauben,
schauen Sie doch mal mein Interview mit Dr. Reimar Banis an.
Sabine Middelhaufe
(SM): Können Sie einmal kurz erklären, auf welcher Grundlage die
Psychosomatische Energetik (PSE) bei Tieren eigentlich basiert?
Dr.Reimar Banis
(RB): Nach den Theorien der Psychosomatischen Energetik (PSE) besitzt
das Tier, ebenso wie der Mensch, neben seinem Körper aus Fleisch und
Blut einen unsichtbaren Energiekörper. Die Inder nennen diese
feinstoffliche Energie die Aura. Darin können, so die Vorstellung
dahinter, genau wie bei uns, unverarbeitete seelische Konflikte
dauerhaft gespeichert werden, wo sie Jahre überdauern und wo sie dann
die Energie des Tieres herunterdrücken, es belasten oder schädigen, und
zwar körperlich oder seelisch oder beides zusammen.
SM: Wie mißt denn
die PSE diese Energie beim Tier und bestimmt , welche Konflikte es hat?
RB: Das geschieht
mit einem speziellen, recht einfachen Testsystem innerhalb weniger
Minuten und ohne das Tier irgendwie zu belasten. Die Psychosomatischen
Energetik bestimmt die Menge der feinstofflichen Energie auf den
verschiedenen Ebenen, den sogenannten Chakren, und leitet daraus ab,
welche Konflikte darin abgelagert sind.
SM: Und wie
funktioniert das konkret?
RB: Bei Tieren ist
die lege artis-Testung (d.h. der Patient wird mittels Manschette und
Kabel direkt mit dem Reba®-Testgerät verbunden) nur schwierig
möglich. Man benutzt deshalb in der Regel nur die Testung mit dem
Basistestkasten (der enthält Ampullen mit allen 28 zur Behandlung
möglichen homöopathischen Tropfenmischungen). Die Testung mit dem
Reba®-Testgerät ist schwierig und nur etwas für Experten, während die
Anwendung der Konfliktampullen, wenn man sie in die Nähe des Tieres
legt, etwa in einen Beutel um den Hals bei Pferden oder in Fellnähe bei
Kleintieren, mittels Kinesiologie oder Einhandrute jedem geübten
Energietester recht einfach gelingt. Das dauert nur wenige Minuten und
tut dem Tier überhaupt nicht weh. Man testet die verschiedenen Bereiche:
zuerst Geopathie v, dann die vier Akutmittel, danach, welches Chakra
gestört sein könnte und zuletzt den Konflikt, der zu dem gestörten
Chakra paßt.
SM: Welche
Medikation ergibt sich nun aus der Messung der Konflikte?
RB: Das Tier bekommt
für einige Wochen oder Monate homöopathische Tropfenmischungen in sein
Futter. Dadurch soll der Konflikt, der als Ursache der seelischen
und/oder körperlichen Beschwerden ermittelt worden ist, aufgelöst
werden.
SM: Bach-Blüten
werden in der Tiertherapie häufig angewendet. Gibt es Unterschiede
zwischen Ihren Komplexmitteln und den ja ebenfalls homöopathischen
Bach-Blüten?
RB: Die
Bach-Blüten-Therapie ist eher auf eine allgemeine Harmonisierung des
Energiefeldes angelegt. Das ist natürlich auch sehr gut, vor allem als
Initialbehandlung. Nach den Erkenntnissen, die der PSE zugrunde liegen,
reicht das jedoch nicht aus. Man muß danach vielmehr versuchen, den
bestimmten, getesteten Konflikt mit bestimmten, ähnlichen
Energieschwingungen, die in diesem Konflikt selbst gespeichert sind,
tatsächlich aufzulösen, um damit dem Problem seine Ursache zu entziehen.
SM: Mit anderen
Worten: in der PSE-Therapie sollen die homöopathischen Tropfen ganz
gezielt eingesetzt werden, um ganz spezifisch auf ein (dank der Testung
klar definiertes) Problem an einer bestimmten Stelle im Energiesystem
des Tieres einzuwirken. So als wenn man Zahnschmerzen nicht einfach für
eine Weile allgemein dämpft, sondern die Ursache, den dritten Backenzahn
unten rechts von seiner Entzündung befreit?
RB: Genau.
SM: Über
Bach-Blüten kann man sich belesen und dann selbst eine Sorte oder
Kombination wählen und ausprobieren. Über PSE gibt es auch
ausgezeichnete Bücher, wo die diversen Konflikte im Energiehaushalt
genauestens beschrieben werden. Das verführt natürlich dazu, auf einen
Test zu verzichten und sich in Eigenregie Tropfen “zu verordnen”. Hat
das Sinn?
RB: Wohl in den
seltensten Fällen. Es sind ja gerade die Seelenthemen, die sich gut
getarnt tief unter der Bewußtseinsoberfläche verbergen, die die großen
Probleme schaffen. Man kann also keineswegs darauf bauen, daß eine als
besonders zutreffend empfundene Konfliktbeschreibung unfehlbar zur
Ursache der aktuellen körperlichen und/oder seelischen Beschwerden
leitet, man kann dadurch, ganz im Gegenteil sogar in die falsche
Richtung gelenkt werden. Speziell bei Tieren kommt man ohne Test nicht
aus.
SM: Ist das
vielleicht auch die Erklärung dafür, wieso Tierhalter bisweilen nach dem
Test mit der Diagnose zunächst wenig anfangen können, weil den
Vierbeiner nach Ermessen seines Besitzers “offensichtlich” etwas ganz
anderes bedrückt?
RB: Das ist
durchaus denkbar, kommt aber eher selten vor. Meine Erfahrung ist, dass
es vielen Tierbesitzern “wie Schuppen aus den Augen” fällt, wenn sie das
Konfliktthema ihres Tieres benannt bekommen. Das Konfliktthema macht
viel Sinn und erklärt die ganze Problematik. Das trifft übrigens genauso
für die allermeisten Menschen zu, wenn sie ihr Konfliktthema hören.
Davor wußten sie es nicht, was insofern eine spannende Sache ist, weil
es uns viel über das Unbewußte verrät. Man wird an die berühmte Brille
erinnert, die man sucht, während man sie auf der Nase hat.
SM: So mancher
Mensch ist auch ein wenig enttäuscht, wenn der Nachtest, am Ende der
PSE-Therapie zu dem Ergebnis führt, dass der anfangs ermittelte
Konflikt, , zwar aufgelöst sein soll, jedoch er nun einen neuen Konflikt
benannt bekommt , der dann anschließend behandelt wird. Ist das die
Regel? Muß man da befürchten, daß das Tier überhaupt nicht mehr aus der
Therapie herauskommt?
RB: Nein, die Regel
ist es keineswegs, daß mehrere Konflikte der Reihe nach therapiert
werden , obwohl es natürlich vorkommt. Und die Gefahr einer “endlosen
Therapie-Geschichte” besteht in keinem Falle, weil nach den Erfahrungen
der PSE im Laufe eines Tierlebens normalerweise nur ein
behandlungsbedürftiger Konflikt auftaucht, höchstens aber zwei bis drei.
Bedenken muß man auch, daß das Heranreifen eines weiteren Konfliktes aus
Sicht der PSE-Therapie durchaus eine gute Nachricht ist, denn daraus
leiten wir ab, daß das ursprünglich angeschlagene Energiesystem des
Tieres dank Auflösung des Erstproblems so viel Energie dazugewonnen hat,
daß es sich “zutraut” nun auch noch das zweite Problem erfolgreich zu
konfrontieren, dessen Auflösung zur vollkommenen körperlich-seelischen
Wiederherstellung erforderlich ist.
SM: Das heißt
beispielsweise also auch, zwischendurch nicht die Flinte ins Korn zu
werfen nach dem Motto: Hat ja doch alles nichts gebracht, wieso noch an
einem zweiten Problem herumlaborieren?
RB: Unbedingt. Nach
den Erkenntnissen der PSE ist es wichtig, alle durch Test
ermittelten Ursachen zu behandeln und nicht auf halbem Wege
stehenzubleiben. Es sei aber noch einmal betont, daß das nur in
Ausnahmefällen eine Therapiedauer von mehr als drei Monaten bedeutet.
SM: An
selbsternannten Wunderheilern scheint es mir heutzutage nicht zu
mangeln. Woran erkennt man den kompetenten PSE Therapeuten?
RB: Die gültige
Qualifikation kann nur vorweisen, wer tatsächlich “zertifizierter
Energietherapeut” der Psychosomatischen Energetik ist. Am Ende einer
mehrjährigen intensiven Ausbildung mit schriftlicher und mündlicher
Prüfung sind solche Therapeuten bestens geschult und intensiv überprüft
worden, so dass man sich auf deren Fachkenntnisse wirklich verlassen
kann. Sie sind regional geordnet auf den Internetseiten der Rubimed
www.rubimed.com aufgeführt.
SM: Obwohl es
inzwischen viele Therapeuten für den humanmedizinischen Bereich gibt,
ist die Zahl ausgesprochener Tiertherapeuten, die auch mit PSE arbeiten
noch ziemlich gering. Aber könnte beispielsweise mein Heilpraktiker
nicht auch meinen Hund testen?
RB: Grundsätzlich
spricht nichts dagegen. Sofern der Homöopath, Heilpraktiker oder was er
auch sei den richtigen “Draht” zu vierbeinigen Patienten hat und mit der
etwas modifizierten Testweise zurechtkommt, kann er ohne weiteres die
geeignete Behandlung ermitteln und durchführen. Unbedingt abzulehnen ist
dies nur, wenn das Tier unter ernsten körperlichen Beschwerden leidet.
Da ist zu allererst der Veterinärmediziner zu Rate zu ziehen. PSE als
Begleittherapie kann man dann beispielsweise in Absprache mit ihm ja
trotzdem anwenden.
SM: Bei der
Tiertherapie wird dem menschlichen Partner ganz zu Recht ein sehr hoher
Stellenwert beigemessen. Man geht korrekterweise davon aus, daß in einer
engen zwischenartlichen Beziehung, wie wir sie zu unseren vierbeinigen
Hausgenossen üblicherweise haben, Seelenzustände und selbst körperliche
Symptome übertragen werden. Will sagen: die Befindlichkeit des einen
färbt auf den anderen ab. Um den überängstlichen oder depressiven Hund
zu kurieren, muß man parallel seinen überängstlichen oder depressiven
Menschen behandeln. Bei der PSE ist diese Beziehung nicht unbedingt
deutlich. Heißt das, der PSE behandelte Hund wird seine
Überängstlichkeit in jedem Falle los, ganz gleich ob seine menschliche
Bezugsperson diesen Zustand beibehält und weiterhin ausstrahlt.
RB: Normalerweise
finden wir bei der PSE-Therapie häufig das Konfliktthema des Herrchens
genauso beim Tier. Deshalb raten wir dazu, beide zu behandeln, Herr und
Tier. Wird nur das Tier behandelt, geht das natürlich auch, speziell
wenn wir Konflikte aus seelischen Problemen ermittelt haben, die wir auf
den Vorbesitzer zurückführen. In solchen Fällen ist eine Behandlung des
Herrchens meist nicht notwendig.
SM: Zum guten
Schluß die Frage: Und was kostet die Therapie mit der PSE?
RB: Ich kann
selbstverständlich keine Aussagen über die Honorare anderer Therapeuten
machen. Ein Preis von 60-80 Euro für die Erstuntersuchung mit
Energiecheck erscheint mir allerdings realistisch.
SM: Welches sind
die häufigsten Anwendungsfälle der PSE-Therapie bei Tieren ?
RB: Eine
Hauptdomäne sind Verhaltensstörungen bei Tieren und alle schwer
therapierbaren chronischen Krankheiten. Da sehen wir ein breites
Anwendungsfeld Tiere können generell gut mit der PSE behandelt werden,
weil sie nicht die inneren Widerstände haben, die die Behandlung beim
Menschen manchmal recht schwierig machen.

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